Kerstin Langenbach

Ein Engel im “Schnee“...

 



Ein Engel im “Schnee”
hat gern kalte Füße,
zu spüren das Weh´, 
was Mensch grad begrüße.
 
Er stapft seinen Weg.
Ganz ohne zu klagen!
Erkundet den Steg,
der viel hat zu sagen!
 
Begeht diese Balken,
um Mensch dort zu finden.
Macht Kund´ wie manch Falken.
Wird sich mit ihm binden!
 
Sagt ihm nur ganz leis, und doch ohne Worte.
Der Steg ist eiskalt und doch nicht der Deine!
Es warten auf dich so viel schöne Orte.
Doch Mensch darfst jetzt weinen, ja weine!!
 
Als Trost, lass dich fallen tief in meine Flügel,
die ich dir voll Liebe entgegen strecḱ!
Und schon wird der bitterkalte Hügel,
bedeckt wie unerwünschter Dreck!
 
Der Mensch lässt wärmen sein Gemüt.
Fällt hinein in Wohlbehalten.
Und der Engel, arg verkühlt,
schützt seine Füße vorm Erkalten.
 
So weiß man über Wichtigkeit, 
nie ganz die Ufer zu verlieren!
Denn dein Engel ist nicht weit, 
und bewahrt dich vor dem Frieren!!

 

© Kerstin Langenbach/ August 2010

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