Barbara Priolo

Suche nicht.


Von Zeit zu Zeit kommt es vor,
dass man seine Gefühle verlor.
Zuerst kaum bemerkt
und nicht verstanden warum sich so einiges nicht klärt
und man so vieles macht nun verkehrt.
Man lebte monoton nebeneinander her
und machte sich das Leben schwer.
Ist man dann mal auf die Idee gekommen,
das einem ja was abhanden ist gekommen,
dann wird eifrig gesucht
und auch in Gedanken geflucht.
Man ist bemüht an die Orte zu gehen,
wo man mal blieb ganz verliebt stehen.
Man holt den Rest an Erinnerungen wieder hoch
und doch,
man findet gar nichts mehr von Alledem
und man geht zum nächsten Ort um zu sehn.
Aber auch da ist nichts geblieben von den Lieben.
In Gedanken geht man nach Hause zurück
und kramt da nach dem verlorenen Glück.
Auch da liegt nichts rum.
Ins Herz traut man sich nicht zu sehen,
denn dann einem die Tränen im Auge stehen.
Nun ermahnt man sich und bleibt stumm,
denn einmal,
wenn man nicht sucht und nicht dran denkt was man verloren,
dann findet man das, was man vergeblich suchte -
die echte wahre Liebe. 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.08.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Buch von Barbara Priolo:

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Gedichte der Liebe. Drum laß mich weinen von Barbara Priolo



Von Liebe und Verletzlichkeit sprechen die Gedichte Barbara Priolos in immer neuen,überraschenden Variationen. Sie benennen die Süße erwachender Zuneigung, die Inbrunst fraulichen Verlangens nach Zärtlichkeit, und sie wissen zugleich von herber Enttäuschung, von Trennung und Leid des Abgewiesenwerdens. Deswegen aufhören zu lieben wäre wie aufhören zu leben. ** Das Schönste ist,was man liebt **, bekennt die griechische Lyrikerin Sappho auf Lesbos. Diese Einsicht-aus beselingender und schmerzlicher Erfahrung wachsend-ist Ausgangspunkt der sapphischen Dichtungen.

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