Herbert Itter

Boese Buben

Der eine ist ein rechter Schelm,
er zieht sich auf den Narrenhelm.
Der Andre findet das nicht gut,
verbittet sich den Narrenhut.
 
Er findet dieses sehr fatal,
-wir sind hier nicht im Karneval-!
Hoert man erbost ihn heimlich sagen,
-ob soviel Unsinns platzt mein Kragen-.
 
Ein braver Dichter faehrt auf Schienen,
schreibt ueber Blumen, Voegel, Bienen.
Und nicht wie’n teuflischer Geselle,
-der Bursche ist doch nicht ganz helle-.
 
Er stellt dazu auch noch in Frage,
die Heile-Welt-freu-Friedenstage.
Mit Eierkuchen, ach wie suess,
man koennt glauben glatt als Paradie.
 
Doch dieser Ketzer wird schon sehen,
gemeinsam hat man vorzugehen.
Und hinterruecks wird agitiert,
und alle Frommen rekrutiert.
 
Denn der Kreuzzug wird gezielt gestartet,
die Wahrheit und die Liebe wartet.
Man stoesst so manchen da in Zweifel,
doch juckt das nicht, im Uebeleifel
 
ging manch Chinese schon zu weit,
man IST ja WER, was man auch zeigt.
Versteckt, da faellt dann manche Schranke,
ein wahrhaft christlicher Gedanke!
 
Dies muss man zeigen, keine Frage,
schlaegt Fliegen gleich mit einer Klappe,
man kann so toll eliminieren,
und muss sich nicht einmal genieren.
 
Geschickt hat’s Schlachtfeld man verlagert,
weil psychisch dichter Nebel wabert.
Zerfressen fast,von anderm Hass,
kommt dieser Narr nun ganz zupass.

Man glaubt, dies wuerde niemand merken,
doch wie’s so ist, gar manchem Schergen,
geht dieses dann wohl doch zu weit,
Jean d‘ Arc gruesst schon seit langer Zeit.

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.09.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ich hätte nie im Traum daran gedacht, dass ein Besuch auf einer Faschingsparty solche Konsequenzen haben könnte. Eingeplant hatte ich eine Menge Spaß, gern auch frivoler Art. Meine Freundin schleppte mich häufig auf Veranstaltungen, wo auch in der Horizontalen die Post abging. Doch was bei diesem Fasching passierte, war jenseits des Erklärbaren. Irgendein als Magier verkleideter Partybesucher beschwor lustigerweise germanische Götter. Und dann stand ER plötzlich vor mir, ein Typ mit Axt, er wirkte ziemlich desorientiert und nannte sich Saxran. UND er war attraktiv. Ich schnappte ihn mir also. Nicht nur die Axt war recht groß an ihm. Hätte ich allerdings damals schon geahnt, was das noch für Konsequenzen haben würde… Saxran war absolut nicht von dieser Welt, und seine Welt sollte ich bald kennenlernen. Sie war geprägt von Unterwerfung, Schmerz, Lust und jeder Menge Abenteuer.

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