Adalbert Nagele

Herbst, der Gang der Zeit

 


Herbst, der Gang der Zeit

Auch der Herbst hat seine schönen Tage.
Solange man sich noch an den bunten Farben,

den immer spärlicher werdenden
Sonnenstrahlen erfreuen kann,
genießen wir die Natur
in ihrer vollen Pracht und Vollendung.

Bis die endlose Kälte Einzug hält,
der Tag immer kürzer wird,
uns oft nur mehr die Stille
der ewig erscheinenden Nacht umhüllt,
die uns alle an den Gang der Zeit,
an das Zurückgehen des Ich's erinnern.

Bis nach längerer Zeit des Reifens
wieder neue Energien und Lebenssäfte
in uns entstehen,
die uns die nötigen Kräfte verleihen,
um noch länger am Rad der Zeit
teilzuhaben und mithalten zu können.

© Adalbert Nagele


 

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Ungarn 1594. Voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft, begibt sich die junge Adlige Susanna von Weißenburg an den Hof der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory - Nádasdy. Doch was sie auf Burg Sárvár wirklich erwartet, erweist sich als ein böser Albtraum. Fasziniert von der Pracht des ungarischen Hochadels folgt Susanna Elisabeths falschen Verlockungen. Doch als der Bruder der Gräfin ermordet wird, verurteilt und verstümmelt man Susannas treuen Diener als Mörder. Auf sich selbst gestellt gerät auch sie in ein Netz aus Intrigen und Verrat. Trotz der seltsamen Vorgänge im Schloss, der nächtlichen Todesschreie und Elisabeths zwei Gesichtern, ignoriert Susanna zunächst alle Warnungen, bis sie schließlich der scheinbar grenzenlosen Macht der geistesgestörten Gräfin hilflos ausgeliefert ist. „Immer mehr war ich davon überzeugt, dass von Elisabeths zwei Seiten, die eine nicht wusste, was die andere tat.“

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