Hans Witteborg

Zeitlose Zeiten


 
Leise, ganz leise tickt die Uhr.
Sekunden, Minuten und Stunden.
Die Zeiger rücken kaum merklich nur
und dennoch hab ich ´ s empfunden.
 
Tropfen für Tropfen fällt herab
stetig in Monotonie.
Säulen entstehen in dem Stundengrab
doch zählt man die Stunden nie.
 
Der Wind verweht Felsen, hart wie Granit,
in ewig rastloser Ruh`
zermahlt sie zu Staub und trägt sie mit,
kein Mensch schaut ihm dabei zu.
 
Ewigkeit kennt den Zeitbegriff nicht,
nur der Mensch, der die Stunden zählt,
der hat so auch sein Ende in Sicht
er hat den Ablauf der Zeit gewählt!
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.10.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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