Annett Reinboth

Der Teddy Andi

Der Teddy Andi

Es war einmal ein kleiner Teddy-Bär.
Nennen wir ihn Andi, denn dieser Name gefällt mir sehr.
Braune große Kulleraugen. Braune Haare und ein kleiner runder Mund.
Sein Gesicht war kugelrund.

Als der Teddy auf diese große Welt kam,
wusste er zu Anfang gar nicht wie er sich benahm.
Aber auch ein Teddy-Baby muss am Anfang noch viel lernen und wachsen.
Der kleine Andi hier machte auch gern viel Faxen.

Doch leider liebte er es auch ganz laut zu schrein.
Bekam er nicht das was er wollte,
und das fand Mama-Teddy gar nicht fein
Oft schimpfte auch die Mama und tobte sehr,
da schrie der Kleine nur noch mehr.

Und wenn der  Andi nicht schlafen wollte.
Was meint ihr, wie es da in seinem Bauch vor lauter Wut grollte.
Da ließ die Mama sich immer wieder überreden,
dem Andi etwas Süßes zu geben.

Wisst ihr was er noch tat ?
Und das sehr gern ?
Er schaute viel und lange fern.
Doch das war für den Kleinen gar nicht gut.
Auch wenn Mama glaubte, das sie ihm etwas gutes tut.

Der Andi glaubte sogar, 
das er wie die Figuren im Fernsehen fliegen kann.
Ganz oft hielt die Mama ihn fest,
damit er nicht aus dem Fenster sprang.

Mit anderen Teddys konnte er gar nicht spielen.
Denn sie konnten nicht so wie unser Andi fühlen.
Andi glaubte wirklich man müsste sich hauen und streiten,
so wie es ihm die Figuren im Fernsehn zeigen.

Und dann das ganze Spielzeug was er immer im Fernsehen sah,
das wollte er haben, denn es war ja so nah.
Nun, Mama Bär hatte nicht so viel Geld.
Das war eine Sache, die dem Andi gar nicht gefällt.

Er schrie ganz laut.
Ja, er machte sogar vieles kaputt.
Kaum zu glauben,
aber unser Andi schlug alles zu Schutt.

Mama Bär, weinte manchmal sehr.
Sie wünschte sich einen Zauberer her.
Aber eine Mama weiß das es den Zauberer nur im Märchen gibt.
Also nimmt sie ihren kleinen Andi in den Arm, und hat ihn ganz doll lieb.!

So wuchs nun der Kleine Andi heran,
und wurde bald zu einen kleinen Kindergarten-Mann.
Denn jetzt hieß es: "Ab in den Kindergarten".
Wo schon viele andere Kinder auf ihn warten.

Am Anfang hatte er es hier richtig schwer.
Denn hier im Kindergarten gab es kein Fernsehen mehr.
Aber zum Glück gab es eine Tante, Sie hieß "Frau Otto".
"Ich habe Kinder ganz doll lieb", das war ihr Motto.

Mit ihr lernte Andi,
zu spielen, zu lachen und zu weinen.
Denn auch das gehört im Leben dazu,
für die großen und die kleinen.

Und nun hört:
Selbst Mama Bär lernte noch ganz viel im Kindergarten.
So konnten die beiden in ein schönes Leben starten.

Heute geht der Andi fleißig zur Schule.
Auch wenn er immer noch meint: "Ich bin der Kuhle".
Manchmal fängt er auch noch zu streiten an,
aber zu Hause wartet die Mama mit der er jetzt darüber reden kann.

Doch lasst uns aufpassen, das unser Andi 
nie wieder so viel vor dem Fernseher sitzen wird.
Denn kann es passieren, 
das er sich wieder im Leben verirrt.

Und wäre es nicht schade, wenn dem Andi etwas passiert?
Und so einen süßen Teddy die Welt verliert?

Das Fernsehen, ist weiß Gott nicht gut.

  Darum drückt ihn aus, liebe Kinder !!!    Habt den Mut !!!









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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.10.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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