Adalbert Nagele

Tanz der Musen

 

Tanz der Musen

Musen tanzen vor meinem Gesicht,

so schreib ich halt ein Musengedicht.
Sie tanzen nackt in ihrem Reigen
und woll'n mir ihre Reize zeigen.


Was gibt es denn Schöneres für mich,
sie tun es doch gern und freuen sich;
und wenn sie mich auch noch begehren,
kann ich mich nicht mehr länger wehren.


Weil ich ein Mann nun einmal bin,
geb' ich mich gern den Musen hin.
Es war für mich ein Neubeginn,
doch es hat alles seinen Sinn.


© Adalbert Nagele


Bild: © Tanz der Musen, Aquarell - weibl. Akt, 50x70 cm,
von Adalbert Nagele


 

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Jeden Mensch kann man mit Zahlen definieren, konnten wir bislang nicht nachvollziehen und auch Sokrates, der zu sagen wusste:

« Selbsterkenntnis ist das Erstrebenswerteste » hat uns keine Formel hinterlassen, die uns zeigt, warum jeder Mensch so ist, wie er ist, warum wir uns mit dem Einen verstehen, mit Anderen jedoch nicht, was die Ursachen von Glück und Unglück sind.

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