Thomas Kreuter

Der Mensch

 

Der Mensch mag sich vergleichen
mit Zeus gar Götter gleich,
des Olympus Pinienhain bereisen,
zu spielen an der irden Quelle seicht.

So geht er stetig auf der Erde,
im Glanz des Sonnenlichtes ruhig daher,
und trinkt am Lebensborn der Herde,
dass erquickend Wasser im Pokale leer.

So Jahr und Tag verrinnen,
die Zeit sie steht nicht still,
sie wandert gleich so vielen Dingen,
und findet doch kein Ziel.

Ruhelos so wird das Individuum getrieben,
findet in dem Leben keine Rast,
strebt zu nutzlos Dingen,
bereichert nicht und spornt zur Hast.

Selbst die Götter leben aus der Gier
und lassen sich Ambrosia reichen,
auch der Mensch wünscht sich viel Zier,
mag König Midas gleichen.

Schwach ist der Charakter,
des Menschen der Olympus gleicht,
auch die Götter, wie sie hofften,
starben aus in ihrem Reich.

Mord und Not gebären diese Dinge,
die das Übermaß beschert,
der Freund er wird zum Feinde,
das Menschenleben nichts mehr wert.

Doch auch den stärksten Feind kann man bezwingen,
indem man hebt ihn aus der Not,
gebt ihm den Überfluss von euren Dingen,
gewinnt den Freund, der Feind ist tot.

©  Thomas Kreuter

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.11.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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