Melanie Jogsch

Mum

Hinscheiden

Hinscheiden lässt er dich …
dem Ende stehst du nahe.
Abschied nehmen sollst du nun,
damit „er“ dich erlösen kann.

Beklemmung,
Panik,
Furcht bei uns.

Wer hat nun mehr die Todesangst?

Den Todeskampf nur du allein –
fällst ein in (d)einen tiefen Schlaf,
ganz …
… lautlos.

Es herrscht … Totenstille.

Mum, das war niemals
dein … Wille.

Todgeweiht,
gar sterbenskrank,
ein Kandidat …
… zum Sterben.

Unheilbar krank …
zerstörerisch …
ermattet und auch …
… mitgenommen.

Wir stehen nun da,
alle beisammen …
doch …
jeder
für sich.

Den letzten Hauch des Lebens
verloren.

Mum,

geschafft
und
gute Reise …

© Melanie Jogsch

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.11.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Geschnitzt, bemalt, bewegt: Mechanische Wunderwerke des sächsischen Universalgenies Elias Augst von Bernd Herrde



Eine in musealer Recherche und volkskundlicher Feldarbeit vom Autor erstellte und geschilderte Entdeckungsgeschichte eines sächsischen Universalgenies. Elias Augst (1775 - 1849) ein "Landbauer in Steinigtwolmsdorf", wie er sich selbst nannte, fertigte nicht nur ein mechanisches Figurentheater, "Das Leiden Christi" in sieben Abteilungen (Heute noch zu sehen im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden), sondern noch weitere mechanische biblischen Szenen, aber auch ein Planetarium, für welches er auf der Dresdner Industrie-Ausstellung 1825 vom König Friedrich August I. eine silberne Medaille zugesprochen bekam, versuchte sich mit Ölgemälden, baute Draisinen und machte Flugversuche...!

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