Silvia Pree

Adventgedanken

Kälte.

Vielleicht Schnee.

Schon bald.

Bis in tiefe Lagen...

Es wird Dezember.

Advent.

Weihnachtsmärkte.

Punsch und Glühwein.

Aber heute.

Da sitze ich daheim.

Etwas unstimmig in mir.

Ich weiß nicht.

Was mir fehlt.

Vielleicht.

Sind es ja die Wechseljahre.

Denke ich mir.

Eine Kollegin.

Wenig jünger als ich.

Ist schon mitten drin.

Hat sie mir erzählt.

Aber ich.

Ich bin noch weit entfernt.

Scheint es mir...

Ich verwerfe die Gedanken.

Ein Blick aus dem Fenster.

Kein Mond.

Ich vermisse ihn.

Mir gefällt sein mildes Licht...

 

Lebkuchen.

Ich habe welchen gekauft.

Am Wochenenende.

Nun kaue ich.

Der Geschmack.

So unwiderstehlich.

Heute in der Arbeit.

Da gab es Spekulatius.

Eine Kollegin verteilte ihn.

Köstlich!

Kulinarisch.

Ist der Advent gelungen.

Zweifellos.

Aber ihm fehlt.

Die menschliche Note.

Kaufsucht.

Teure Geschenke.

Menschen.

Die mit Präsenten prahlen.

Ohne begriffen zu haben.

Was Weihnachten ist...

Geld.

Aber noch schlimmer.

Streit.

Weihnachten.

Ein Auslaufmodell.

So wie es gelebt wird.

Seit vielen Jahren...

 

Manchmal.

Da träume ich von Weißen Weihnachten.

Dem Friedenslicht.

Im Wohnzimmer.

Ein schiefer Christbaum.

Überladen mit Kugeln.

Und brennende Kerzen.

Die viel zu nahe an den Ästen stehen...

Falsch gesungene Weihnachtslieder.

Und abends.

Wenn ich hinaussehe.

Dann glitzert der Schnee.

Im Licht.

Sternenhimmel.

Und der Mond.

Lächelt vom Himmel.

Sanft.

Ja.

Ich liebe ihn.

Den Mond.

Und ich träume mir Weihnachten.

Wie es nie war.

Ein wenig melancholisch.

Aber jetzt.

Ist Advent.

Noch ein Stück entfernt.

Vom Weihnachtsfest...

 

 

Vivienne

www.aus-den-tiefen-meiner-seele.com

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.11.2010. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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