Elke Bender-Adomeit

Zeit - ein großes Geschenk



Einfach mal ganz anders denken
Und ganz spontan "
ein Schaf " verschenken
 
Denn gerade jetzt zur Weihnachtszeit
Hält das Schaf den Sinn bereit:
 
Einfach leben, nicht Ruhm-besessen
Die Welt betrachten, genießen, fressen
 
Aufzuhören mit all dem Rasen
Innehalten, gemütlich grasen
 
Der Mensch hingegen nimmt sich zu wichtig
Denkt, so ein Schaf, wie lebt es nichtig
 
Fühlt sich als Krone dieser Welt
Muss nicht grasen, verdient viel Geld
 
Schuftet täglich fleißig, brav
Und endet doch so wie ein Schaf
 
Sitzt sozusagen im gleichen Boot
Am Ende sind sie beide tot
 
Sind beide Gast in dieser Welt
Das Schaf mit Zeit, der Mensch mit Geld
 
Am Himmelstor, was macht man nun?
Wohin mit Geld und all dem Ruhm?
 
Jetzt wird’s das Herz vielleicht verstehen
Was hab ich von mir selbst gesehen …?
 
 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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