Elke Bender-Adomeit

Zeit - ein großes Geschenk



Einfach mal ganz anders denken
Und ganz spontan "
ein Schaf " verschenken
 
Denn gerade jetzt zur Weihnachtszeit
Hält das Schaf den Sinn bereit:
 
Einfach leben, nicht Ruhm-besessen
Die Welt betrachten, genießen, fressen
 
Aufzuhören mit all dem Rasen
Innehalten, gemütlich grasen
 
Der Mensch hingegen nimmt sich zu wichtig
Denkt, so ein Schaf, wie lebt es nichtig
 
Fühlt sich als Krone dieser Welt
Muss nicht grasen, verdient viel Geld
 
Schuftet täglich fleißig, brav
Und endet doch so wie ein Schaf
 
Sitzt sozusagen im gleichen Boot
Am Ende sind sie beide tot
 
Sind beide Gast in dieser Welt
Das Schaf mit Zeit, der Mensch mit Geld
 
Am Himmelstor, was macht man nun?
Wohin mit Geld und all dem Ruhm?
 
Jetzt wird’s das Herz vielleicht verstehen
Was hab ich von mir selbst gesehen …?
 
 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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