Heidi Schmitt-Lermann

Die Schlittenkinder

 





Die Schlittenkinder
 
„Heilig Abend, ach oh Schreck!“
Mutter schlägt die Hände über.
„Bernhard bring die Kinder weg!
Beim Christkind geht noch alles drüber!“
 
Also sind wir bald unterwegs,
mit dem Schlitten zum Damenstift hin.
In der Tasche gibt’s Weihnachtskeks,
nur schlecken und Rodelspaß im Sinn.
 
Glitzernd liegt die Welt im Schnee.
Frostig wird’s an allen Gliedern.
Still und starr liegt stets der See,
in lieben alten Weihnachtsliedern.
 
Schneeballschlachten, Eisbahnfegen,
hinein sinken in hohe Weh’n.
Arme, Beine schnell bewegen,
so kann man Engel liegen seh’n.
 
Zum Schlitten fahr’n sind wir bereit.
Knabbern Lebkuchen aus alten Modeln.
Der Englische Garten ist dicht verschneit
und auf den Hügeln kann man rodeln.
 
Und wir Kinder fahren Schlitten.
„Eins, zwei, drei und aus der Bahn.“
Schwesterchen ist ausgeglitten,
denn „hinten hängt der Deifi dran!!“
 
Erwartungsvoll mit roten Nasen
sind wir um fünf Uhr heimgekommen.
Während Turmbläser im Radio blasen,
haben wir ein feines Essen bekommen.
 
Das Glöckchen tönt, das Christkind war da.
Ein lachendes Elternpaar steht vor dem Baum,
der strahlend und warm am leuchten war.
Weihnachten war stets ein Traum
 
  

 

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