Rolf Grebener

Nimmersatt 2

  
 Jann Nimmersatt, wird niemals satt,
er rafft in einem fort.
Er schreckt auch nicht vor Krieg zurück,
nicht vor Betrug und Mord.
 
Für Macht und Geld, wird Nimmersatt
auch krumme Wege gehen.
Für Geld kann ich, sagt Nimmersatt,
den Teufel tanzen sehen.
 
Er sieht nicht wie es grünt und blüht,
er hört nicht wie es klingt,
wenn die kleine Lerche,
ihr Morgenliedchen singt.
 
 Am kleinen See steht die Fabrik,
die Folgen sind ihm gleich.
Er will immer mehr und mehr
und ist doch schon so reich!
 
Die kleine Lerche singt nicht mehr,
 der schöne See ist tot,
dort kippte er sein Abfall rein,
das Gift und auch den Kot.
 
Das große Geld, sagt Nimmersatt,
liegt in dem Luftverkehr,
Darum muss noch in diesem Jahr,
eine Riesen Startbahn her.
 
Ein schöner Wald stirbt für die Bahn,
der Natur zum Hohn.
Jann Nimmersatt, Jann Nimmersatt,
was willst du für ein Lohn?
 
Mein Lohn, dass ist ein Batzen Geld
es ist ein Phänomen,
 
dafür, kann ich, Jann Nimmersatt,
den Teufel tanzen sehn.
 
Seine Düsenjets und die Fabrik,
vergiften Wald und Flur.
Es erkrankt die schöne Welt,
die herrliche Natur.
 
Vom Rauch ist jetzt der Himmel grau,
zu spüren ist kein Wind,
hier ringt ein alter Mann nach Luft
und dort ein kleines Kind.
 
Ärzte, Feuerwehr und Polizei,
sie haben ihre Not.
Als man hört, es ist Smokalarm,
da ist das Kind schon tot.
 
 Auch Nimmersatt, der musste gehen.
Er erschrak sich sehr.
Plötzlich stand er splitternackt
vor dem Luzifer.
 
Listig dann der Teufel spricht,
da bist du ja, mein Sohn,
Freude hast du mir gemacht,
dein Preis ist Höllenlohn.
 
Drüben war das Geld dein Lohn,
dass ist schon alles hier.
In deiner großen Höllenqual,
tanze ich vor dir.
 
Dein Geld geht wieder auf die Welt,
 ich will den Rest verderben,

Nimmersatts gibt’s noch genug
und  jeder will was Erben.
 
Seid achtsam wenn  der Teufel kommt,
ihr Großen dieser Welt.
Was ihr durch ihn verdienen könnt,
ist Nimmersatt sein Geld.
 
Vermeidet darum jeden Krieg,
dafür gibt`s zu viel Not.
Gebt doch den Ärmsten von den Armen,
dafür ein Stückchen Brot.
 
Behütet unsere schöne Welt,
bringt in das Dunkle, Licht.
Der Teufel tanzt im Dunkeln nur,
das Helle mag er nicht.
 
Rolf Grebener
 
 
 

 
 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  

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