Heinrich Soucha

Frühlingsluft

Vorbei  des Winters Macht und Mythen,
zärtlich flüstern Kirschblüten.
 
Ein sanfter Wind,
gar freundlich` Hand,
trägt Frühlingsmaid nun übers Land.
 
Prächtig rosa ist ihr Kleid,
weiß gekrönt ihr Haar,
der Schleier weißer Rittersporn,
so gleitet sie durchs Jahr.
 
Fröhlich Kuhschellen violett,
Traubenhyazinthen,
Zwergschwertlilien im Gepäck,
Buntspecht neben Finken.
 
Bienen summen,
Hummeln brummen.

In warm geschützten Plätzchen,
rekeln sich die Kätzchen.
 
Der Sonne Kuss, den Igel weckt,
Herr Igel seinen Kopf raus streckt,
im Gefolge seiner Maid,
schüttelt Laub vom Stachelkleid.
 
Es lehrt der Spitzmausbär die Seinen,
welche Wurzeln sind die Feinen
und das Häschen Löffelmann,
hurtig aus der Grube sprang.
 
Hier und da die Buben springen,
da und dort die Mädchen singen,
und in häufig` Fällen,
hört man Hunde bellen.
 
Des Gärtners Grieskram im Gesicht,
verliert nun völlig sein Gewicht,
statt der tiefen Runzeln,
zeigt sich jetzt ein Schmunzeln.
 
Aus den Gärten fein Gemach,
Adonisröschen lachen,
der Sonne Strahlen im Gesicht,
den Menschen Freude machen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.01.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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