Hans Witteborg

Ausweg

Neig dich in Ehrfurcht vor dem großen Plan,
der allumfassend dieser Welt zugrunde liegt,
der unserer Erde Lauf bestimmt in ihrer Bahn
und ungezügelt Chaos hat besiegt.

In Demut lenke deinen Blick in jene unfaßbare Weite
des Weltalls nicht meßbarer Sternenzahl –
nicht zählt Vergangenes, nicht Zukunft noch das Heute.
Das Unbegreifbare wird dem Mensch zur Qual.

Und deshalb Menschlein such nicht zu ergründen,
auch wenn ein Stück des Weltgeists wurde dir zuteil,
den Sinn von all´ dem wirst du niemals finden.
So such im Glauben dein persönlich´ Heil!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.01.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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