Betroffenheit ist eingekehrt und das Unverständnis,dass die Bosse alles mitmachen.
sieghild
sieka23.01.2011
Liebe Heidi, ich habe diese Doku nicht gesehen, dafür aber schon manch andere,
z.B. Ausbeutung der Kinder beim Teppichknüpfen und dergleichen. Es ist unglaubhaft, was da geschieht, und doch ist es so. Aber nun, da auch mit China der Rubel rollt und wir bald nicht mehr überprüfen können, wo z.B. die Bekleidung herkommt (denn alles ist nicht gekennzeichnet) sind wir immer wieder dabei, durch unsere Käufe das auch "unwissentlich" zu unterstützen.
Es ist einfach eine WELTSÜNDE, zu was Kinder "herangezogen" werden. Aber damit, dass wir weniger Schokolade essen, wird das Thema bestimmt nicht aus der Welt geschafft; dann ist es halt wieder etwas anderes. In den Geist dieser Menschen müsste etwas hereinbrechen, aber da für diese Korrupten immer nur das schnelle und große Geld zählen wird, werden wir vergeblich warten. Die ganze Welt muss am Schutz für Kinder arbeiten, ob sie zu Kindersoldaten oder wie hier zum Sammeln von Kakaobohnen "verurteilt" werden. Gott hat dem Menschen die FREIHEIT DER ENTSCHEIDUNG gegeben, wenn der Mensch sich also schlecht entscheidet, ist Gott nich daran schuld, sondern der Mensch allein.
Du hast Deinem Entsetzen darüber sehr gut Ausdruck verliehen, es bleibt bei einem selbst stehen, verliert sich dann wieder in Hilflosigkeit und Wut. Immer, wenn ich an meine menschlichen Grenzen stoße, schicke ich ein Gebet zu Gott, dort sind meine Anliegen gut aufgehoben, und wer weiß, vielleicht wird manches erhört.
Herzliche Grüße in den Restsonntag, Renate
Renate Tank23.01.2011
Liebe Heidi,
als ich die Überschrift las, dachte ich an schokoladenessende Kinder.
Meine Enkelin hat gestern bei mir den letzten Schoko Weihnachtsmann verzehrt und hat mich überrascht angesehen, dass Omi jetzt keine Schokolade mehr im Haus hat.
Und auf der anderen Seite wiederum die armen Kinder. Wie ungerecht ist doch das Leben.
Eine gerechtere Verteilung wäre Pflicht, doch wie damit anfangen?
Es wird immer schlimme Menschen geben, die die Schwachen, sprich Kinder, ausnützen. Da kann auch in mir die Wut hochkommen.
Dir liebe Grüße von Chris
cwoln23.01.2011
Liebe Heidi!
Du brauchst dich nicht zu entschuldigen.
Im Gegenteil; dir gebührt ein großes Lob
für dein aktuelles Gedicht.
Es kann nicht oft genug angeprangert
werden, wie die Armen der Welt so
ausgebeutet werden.
Gern gelesen sagen dir mit herzlichen
Abendgrüßen
Horst + Ilse
Malerin23.01.2011
Heidi, wenn wir alle Missstände dieser Welt wüßten, wir, die wir so denken wie du, würden auch daran zugrunde gehn.
Deshalb darf man auch nicht wegsehen und so Sachen gehören aufgedeckt und angeprangert. LG von Adalbert.
freude23.01.2011
Liebe Heidi,
Kinder wollen die schönen Seiten in ihrer Kindheit entdecken, bis sie der Ernst des Lebens erfasst. Sie zu Sklaven zu machen ist schlechthin ein Verbrechen an der Kinderseele. Lies bitte einmal mein Gedicht: DAS SCHWERE LEBEN DER POCHKNABEN, die jahrhunderte- lang in Bergwerke einfahren mussten.
Herzlich grüßt dich
Karl-Heinz
Goslar24.01.2011
Liebe Heidi, sehr berührend sind deine Worte. Leider ist die Profitgier ungeheuerlich und egal ob Schokolade, Teppiche oder sonst was, es werden Kinder, besonders in armen Ländern, ausgebeutet. Einfach schlimm!
Danke für dieses nachhaltige Gedicht!
Herzlichst Uwe
Theumaner24.01.2011
Danke Dir mein Mädel!!! Heidi, mir dreht sich oft der Magen und noch mehr habe ich eine unbändige Wut im Bauch! Auch in Indien müssen Kinder Steine schlagen mit ihren kleinen zarten Händen und deutsche Kommunen verarbeiten diese als Pflastersteine in den Städten!!! Wir alle machen uns schuldig wie Kinderseelen gebrochen werden!!! Dennoch Dank dessen dass es noch „Mitmenschen“ wie Dich gibt die darüber schreiben sehe ich noch etwas Licht, ganz weit hinten am Horizont! Traurig, dass diese Gedichte wenig Kommentare erhalten, doch das Leben besteht nicht nur aus Liebe und Romantik!!! Grüße mir Deine Familie und sage, dass sie eine ganz tolle Mutti haben!
Franz und Herzblatt Monika
FranzB24.01.2011
Liebe Heidi, fürmein Leben esse ich gerne Schokolade, aber da wird mir die bittere Schokolade noch bitterer. Jede Arbeit sollte gerecht bezahlt werden. Liebe Grüße Norbert
norbert wittke24.01.2011
Zeitkritisches, liebe Heidi, gut von dir in Szene gesetzt. Wer Kinderarbeit einmal sah - ich in Indien - weiß, wovon du hier gut fabulierst. Herzlichst RT
P.S. Wenn du magst, schau mal in mein "Bombays zwei Gesichter" ...
rainer25.01.2011