Karin Hufnagel

geborgtes Glück



Gestohlene Stunden,
geborgtes Glück,
verbotene Küsse,
nervöser Blick...
 
heut geht es gar nicht,
ich hab keine Zeit,
doch morgen um sechs,
da halt dich bereit“
 
Ich glaub seinem Schwur,
dass er sich entscheidet,
ich dränge ihn nicht,
weil ich weiß, wie er leidet.
 
Zwischen zwei Frauen,
das ist sicher schwer,
doch hab ich Geduld,
ich lieb ihn so sehr.
 
Sein Wohl und sein Wehe
hab ich nur im Sinn,
da ist es egal wie
verzweifelt ich bin.
 
Denn Eifersucht frißt,
zerstört viel in mir
sie höhlt mich aus wie
ein hungriges Tier.
 
Die Sehnsucht nach ihm
ist mein ständiger Gast
unendliche Liebe
wird schließlich zur Last.
 
und wieder ein Jahr,
heller Kerzenschein,
ich will einfach nicht mehr
Geliebte nur sein.
 
Das Telefon klingelt,
das ist sicher er,
ich dreh die Musik laut
und hör es nicht mehr...

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