Heidi Schmitt-Lermann

Mit Fremden Federn


Mit fremden Federn



Einst, zu Zeiten Friedrich des Großen
gab es einen berühmten Dichter.
Zynisch, aber in kleinen Dosen
machte er das Verständnis lichter.

Er legte dort den Finger d'rauf,
wo Menschen dumm und sterblich sind.
So kamen manche Sprüche auf,
die heut' noch treffen, wie ich find.

Gerade zum jetzigen Skandal,
wo einer mit fremden Federn sich schmückt,
hab' ich von seiner Sprüche Auswahl,
wohl einen sehr Richtigen erblickt.

Ich geb' ihn hier zum Besten gleich,
sein Zitat gut zu plazieren:
"NICHTS IST POLITISCH SO ERFOLGREICH,
WIE DUMMHEIT MIT GUTEN MANIEREN!"


Das passt hier wie auf's Aug' die Faust.
Ein kluger Spruch und hier auch fair.
Der Dichter, der hier den Affen laust,
war Franzose und hieß Voltaire.




Voltaire war für  seine zyníschen Sprüche bekannt. Deshalb saß er auch
ein Jahr im Gefängnis, weil ihm die Kirche beleidigt war.
Später war er ein guter Freund von Friedrich dem Großen,
von dem er sich aber auch nach drei Jahren trennte, weil
Friedrich seine scharfe Zunge nicht ertrug.
Er war der Wegbereiter der französischen Revolution.
Er war ein großer Kämpfer gegen die Inquisition der Kirche.



 

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