Karin Hufnagel

gehörst du mir



Es ist, als spürt ich noch den Flaum auf deinem Köpfchen,
die Haut so makellos und zart.
Ein Wunder halt ich hier in meinen Händen,
ich schau dich an, kann mich nicht satt sehn an Gesicht Augen
ich bin so glücklich und ich will es einfach glauben:
     du gehörst mir!
 
Es ist so schön, dich fest im Arm zu halten.
Du robbst, du krabbelst und du gehst.
Die kleine Hand greift immer nach der meinen
ich schau dich an, unendliches Vertraun in deinen Augen
noch immer ist es leicht für mich zu glauben
       du gehörst mir!
 
Die Zeit vergeht, wie Wolken, die am Himmel jagen.
Du stößt sie weg, die Hand aus Kindertagen,
nach der du stets gegriffen hast, sinkt nutzlos jetzt zu Boden
Ich schau dich an, Unsicherheit und Zorn verdunkeln deine Augen
ich frage mich, wie lange will ich es noch glauben;
        gehörst du mir?  
 
Ich weiß, ein Teil von dir wird immer mir gehören,
ein kleines Stück, wertvoller als ein Diamant.
Ich heb die Hand, ich winke, lass dich endlich ziehen,
ganz tief im Herzen hab ich`s stets gewusst:
nein, du gehörst nicht mir,
du warst mir nur geliehen,
denn gehören kannst allein nur dir.
 
 
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.03.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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