Markus Michael Kapp

Krieger/ Paradies/Michael

                    




Krieger

 
 
Ein Krieger geht,
ein Herz das steht,
allein und einsam,

 
will gemeinsam,
nehmen Abschied von der Last des Lebens,
von der Suche die vergebens,
ihn führte zu der Kraft des Lichts,
doch der Weg endet dort im Nichts,

 
das er ersehnt sich selbst herbei,
sein Leidensweg ihm einerlei,
sein Herz begehrt nur frei zu sein,
im tun er bleibt der Sklave seiner Pein,

 
im trüben fischt er gelassen,
das was den Menschen trennt von allen Affen,
 
mit letzter Kraft erschlägt das Nichts,
sein goldnes Herz für immer brichts,
zu oft hat er sich zum Kampf gewendet,

der immer Übel war geendet,
 
ein Meer von Blut hat ihn umgeben,
auch nicht einer blieb am Leben,
die Rechnung hoch ist zu
bezahlen,
in seines Unglück wird sich aalen,
der Wind vergibt,
der Himmel liebt

 
sein Weg zurück,
zu seinem Glück,
ihm alle Wege nun bereitet,
die fortan nun sein lichtes Herz begleitet...........

 
 
 
                   Paradies
 
 
Mit Schmerzen schau ich über das verbrannte Land,
die Angst ist jetzt verbannt,
 
hinfort sind auch der Seelen viele,
wo bleiben die Gefühle,

des Mitleids und des großen Klagens,
keine Zeit des Unbehagens ,
niemand mehr zu fragen,
kein Kind mehr ausgetragen,
die Stille die sich nun verbreitet,
keines Menschen Seele mehr erleidet,
wie wird die Zukunft nun bereitet,
dort in der Welten letzten Höhlen,

kein Kind ist mehr am nölen,
 
sich Adam neu gestaltet,
und auch Eva sich entfaltet,
zu bringen der Welt das neue Licht,
drum weine nicht,

den Weg nun neu bereitend,
für das was der Mensch immer bricht,
seine Suche nach dem Licht,
Milliarden Seelen werden neu entstehen,

die auch die Götter werden sehen....
 
 
 
               Michael
 
Die Gedanken, das Leid,
vor dem niemand gefeit,
das Glück scheint entrückt,
wie der Schuh der nur die Braven drückt,
eilt er hinfort,

zu dem Sagen umwobenen Hort,
greift sich das Gold

das vermeintlich dort glänzt,
es ist nur der Schein,
der langsam erlischt,
je näher er ist,
enttäuscht er sich wendet,

zurück zu der Pein das alles ihn blendet,
und Nichts ist als
Sein,
Zuhause er nun bedenkt was zu tun,
im Kampfes Getümmel die Schmach wird vergessen er nun,
auf du Krieger des Lichts,
begreifen die Macht der unterlegen er ist,
doch Blut wird ihn zähmen,
und doch nicht lähmen,
an seinem Geruch
er sich weidet,
weil nur der andere leidet,
sein Blick wird nun schweifen über Felder des Todes,
das erinnert ihn stark an den Kampf mit Herodes,
zu kämpfen mit ihm, dem Mörder der Kinder,

versteinert sein Herz und da beginnt er,
wie im Film ihn zu sehen,
den der ließ alles erstehen,
gefallen er ist der Flügel entrissen,
ohne sein Wissen,
geschwärzt seine Neuen,
nein er kann sich nicht freuen,
zum Licht er strebt,
denn das was erlebt

wohl niemals vergeht,
gebückt und gekränkt,
seine Seele hier hängt,
kann nicht fliehen in des Dunkels Kerker,
ist verdammt und wird nicht stärker,
zu erklimmen des Himmels Leiter,
sein Herz das brennt
er kommt nicht weiter,
er wird in Demuth sich nun knien,
und hoffen ihm wird verziehen,
und warten auf den Strahl des Lichts,
damit
nichts mehr in ihm bricht,
der sein Leiden nun beendet,
damit wenn er sich wendet,
das weiße Flügelpaar ihn blendet…
 

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