Markus Michael Kapp

Der Vampir

 
                            


  Der Vampir
 
 
 
In dunkler Nacht hinfort geschwebt,
 das Wild er hat erlegt,
dafür auserkoren ,
 war die dort stand verloren,
 auf des Dorfes dunklem Platz,
erlag sie seiner Hatz ,
 lautlos sich nährt,
an dem was er begehrt,
durch die Lüfte angeschwebt,
 sein Hunger nie vergeht,
sie wehrt sich sehr verhalten,
 hilft ihm zu gestalten,
sein täglich Ritual,
für sie doch große Qual,
er greift mit seinen mächtgen  Händen,
in ihre jungfräulichen Lenden,
 zu fühlen in ihrer höchsten Not,
wie ereilt sie ihr sicherer Tod,
 ihr Hals bietet lieblich sich ihm dar,
zur Verzückung ganz und gar,
mit mächtgem Biss er sie befreit,
 sie jetzt zu allem ist bereit,
 nicht bewusst das alles nur noch Leid,
das sie ereilt,
und er verweilt sich labend an des Blutes köstlich Fluss,
bevor er sie verlassen muss,
 bemerkt sein tun,
keine Zeit zu ruhn,
die Flucht ergreift mit schnellen Flügeln,
 zu dunklen schwarzen Hügeln,
die ihn dorthin tragen,
wo wird er sich erneut erlaben,
sich nähren an dem Geschmack des roten Lebenssaft,
der gibt ihm immer neue Kraft,
durch seine Venen fliest, was sein Opfer dort vergießt,
manchmal mit Freud erlebt,
wenn der Biss sein Opfer quält,
wenn sein Zahn ihren Hals zerriss,
geöffnet durch sein festen Biss,
er sich ganz erlabend,
was macht ihn dann ehrhabend,
 über die Grenzen des Todes wird er sie bringen,
kann ihm nur Nachts gelingen,

wofür er auserwählt,
bevor das Licht der Sonne ihn dann quält,
 ihn Panik dann ereilt,
 keinen Moment er dort verweilt,
sucht Schutz in seinem Sarg,
Tag für Tag sein Körper barg,
sich schützend wie eine zweite Haut sich um ihn legt,
 bevor der Strahl der Sonne ihn erhebt,
und ihn befreit von des Jägers Last ,
 die ihn mit Macht schon viel zu lang umfasst,
ihn lässt nach vielen hundert Jahren,
 gegen den Himmel endlich fahren,
sich seiner Sünden dann bekennen,
sie wird beim Namen alle nennen,
ihm wird so klar,
was da geschah ,
durch all die Zeit war er bereit,
 sich tiefster Dunkelheit zu unterwerfen,
über Leben dort zu herrschen,
vergaß die Liebe und das Licht,
deren Gefangener er nun für immer ist…
 

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