Jessica Jöns

Mörder der Nacht

"Nein, nein", schrie er,
doch hören konnt ihn keiner mehr.
Stummes um Hilfe rufen,
tot fiel er hinab die Stufen.

Am Morgen wurde er gefunden,
sein Mörder schon lang verschwunden.
Ganz blaß die Leiche da lag,
man sich den Tod nicht vorstellen mag.

Keine Wunden, keine Blutspur,
die Leute können beten nur.
Der Leichenwagen,
sie die Leiche wegtragen.

Jeden Tag im Bezirk es einer ist,
der Mörder hat große List.
Die Polizei nicht weiter weiß,
in der Nacht tötet er leis.

Niemand hat ihn je gesehen,
doch ist es Nacht für Nacht geschehen.
manch einer sagt,
dass Gott sie anklagt.

Doch noch eine Woche vergeht,
der Mörder wie vom Wind verweht.
Niemand mehr sich Gedanken macht,
der Mörder in seinem Sarg lacht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.04.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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