Stephan Buhla

Wege des Unbewussten



Du stehst dar,
als wäre es normal
Du findest kein Licht
und hebst Gedanken rationell

Du stehst dar,
verloren in Erinnerungen
kein Tag begegnet Dir
doch die Zeit verfliegt

Du stehst dar
gehoben im Alltagszwang
die Zeit rafft
verdrängt ist Schicksal

Du stehst im  Nichts
verloren ist die Schafsherde die springt
der Abhang ist steil
der Alltag verdrängt

Du redest
und hörest Dich nicht
du spricht Intuitive
doch verloren ist die Seele

Du bist beherzt
und weißt nicht
wie du den anderen Schmerz fügst
verloren bist in der Vergangenheit

Du hast die Linie
dein Alltag ist verbunden
in dem Schicksal deiner Beuge
du verfügst über Stunden

Deine Beuge ist alt
der Tag so nebensächlich
doch nie drüber nachgedacht
was verdrängst du wirklich?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.04.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Der Journalist Arne Heller sucht die Herausforderung; eine packende Story, die ihn berühmt machen soll. Nur zu gern lässt er sich von der Sozialarbeiterin Sabrina in die „Wiking-Jugend Süd“, eine Gruppe jugendlicher Neonazis, einschleusen. Er glaubt, den Spagat zwischen journalistischer Recherche und seiner Zuneigung zu der eigenwilligen, Frau im Griff zu haben. Dabei stößt er nicht nur auf junge Leute aus gutbürgerlichem Haus, die ihn provozieren, in Sicherheit wiegen und zugleich misstrauen, sondern auch auf unglaubliche Machenschaften und Interessenskonflikte zwischen Nachrichtendiensten und alten DDR-Seilschaften. Das ganze Ausmaß der Charade bleibt ihm jedoch verborgen. Er merkt nicht, dass er nur eine Schachfigur in einem abgekarteten Spiel ist. Zu sehr verlässt er sich auf Sabrina sowie seine scheinbare Unangreifbarkeit als Medienvertreter – ein lebensgefährlicher Fehler!

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