Hans-Jürgen Braun

karfreitag

 




karfreitag 


der tag der die welt verändern sollte.
„kar“;
klage, kummer, trauer,
doch was betrauern wir?
dass das shoppen
an dem tag nur stark eingeschränkt möglich ist? 
oder
gehen wir
zum
langen gottestag?

alle türen
stehen offen,
türen
der kirchen,
der dome
und
der andren
vielen
prunkvollen 
und
schlichten gotteshäuser.

also tritt ein,
suche
deine wurzeln.
aber
vergiss dabei nicht,
dass
jesus ein jude
war,
dass ein judas
das christentum
erst möglich machte,
judas makabäus,
das hass
nur krank und dumm macht,
aber dass ein leben ohne einen gott
genau so schön sein kann,
wenn man an ideale glaubt 
und hoffnung hat,
hoffnung für das gute,
die zukunft,
hoffnung für die menschen,
für das leben

und
vielleicht sind auch 
bunte wiesen,
grüne wälder,
flüsse und
seen
ein schöner ort,
um zu sich zufinden,
nachzudenken,
nachzudenken
über die wunder
der natur,
das glück,
 über die liebe...





© by hansjuergenbraun

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Zum wiederholten Mal muss sich die Gymnasiastin Lisa-Marie in einer neuen Schule zurechtfinden. Dabei fällt sie allein durch ihre bescheidene Kleidung und Zurückhaltung auf. Schon bei der ersten Begegnung fühlt sie sich zu ihrem jungen, attraktiven Lehrer, Hendrik von Auental, der einem alten Adelsgeschlecht entstammt, hingezogen. Aber das geht nicht ihr allein so.
Die junge Frau muss gegen Ablehnung und Misstrauen kämpfen. Doch auch der Lehrer sieht sich plötzlich einer bösartigen Anschuldigung ausgesetzt. Trotzdem kommt es zwischen beiden zu einer zarten Annäherung. Dann treibt ein Schicksalsschlag den Mann zurück auf das elterliche Gut, wo ihn nicht nur neue Aufgaben erwarten sondern auch Familientraditionen, die ihn in Ketten legen.

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