Ingo Baumgartner

Muttertag ohne Geschenk



Die Rose, eine nur erwarb das Kind
und trug sie wie ein Szepter stolz des Weges,
verfing sich, riss sich los im Seitenwind,
dann trieb sie langsam fort vom Rand des Steges.
 
Die gelbe Blüte ragte aus dem Blau
des Wassers, fing der Wandrer Blicke.
Des Kindes Ungemach, es wurd zur Schau,
noch liefen Tränen in dem kleinen Glücke.
 
Solch Farbenspiel wär wohl Geschenk genug,
beschied die Mutter, die den Vorgang ahnte.
Das Auf und Nieder, das die Rose trug,
es nickte, weil sich Seel zur Seele bahnte.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.05.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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