Ingrid E. Patrick

Dominik Strauss-Kahn


Dominik Strauss-Kahn
kam in Paris nicht an.
Hat vom Zimmermädchen gewollt,
dass sie ihm einen runter holt.

Das ist strafbar in den U.S.A.,
sie fackeln damit nicht lange da.
Im Flugzeug mit dem Polizei-Besuch
endete in U.S.A. sein Fluchtversuch.

Jetzt redet er sich raus:
Es sah ganz anders aus.
Er war doch angezogen,
das Zimmermädchen hat gelogen!

Dabei ist seit langem bekannt,
dass er jedem Rock hinterher gerannt.
Anstatt es einfach zuzugeben,
lässt er die Schar von Anwälten reden.

Waren die zu diesem Zeitpunkt dabei?
Dann ist das die größte Schweinerei.
Müssen sich für’s Honorar herauswinden
und irgendwelche Alibis erfinden.

Der IWF* teilt über’s Fernsehen mit:
bestritten wird des Mannes Fehltritt.
Die Behörde und die Mitarbeiter
führen den Betrieb ohne Chef auch weiter.

Immer wieder Missbrauch und Sex im Amt.
Hat man den Mächtigen das Hirn verbrannt?
Wo sind wir denn, dass die glauben,
sie könnten sich alles erlauben?

Wer nicht unterscheiden kann,
das Verhältnis zwischen Frau und Mann,
der hat nur eine einzige Option:
Er gehört nicht in die Führungsposition.
Dafür gibt es überall
die Sammelstelle „Schweinestall“.


 

© Patty Patrick

*Internationaler Währungs-Fond

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.05.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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