Adalbert Nagele

Der Berg ruft




Der Berg ruft

Berge, sie fordern einen auf,
man möcht' auf ihre Gipfel rauf,
klettert steile Felsen hoch,
mit Geduld, da packt man's noch.

Ist dann geschafft die Kletterei,
wär's gut, hat man ein Bier dabei,
isst ein paar Stück noch von der Jause,
in der verdienten Ruhepause.

Gestärkt tritt man den Abstieg an,
dir fast nichts mehr passieren kann,
träumt schon von der nächsten Tour,
ist erfreut und glücklich nur.


Bild und Text: © Adalbert Nagele


 

Am Pfingstmontag, 13.06.2011 bestieg ich ohne zusätzliche Sicherungen mit meinem Sohn und seiner Freundin die Rauchkoppen 1835m, Schwierigkeitsgrad 2Adalbert Nagele, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.07.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
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