Milla Barns
Nachtwanderung
Des Abends auf einem Pfad zum See,
wo Schafgarbe zeigt in Dolden den Weg,
am Himmel vereinzelt Sterne blinken,
in Gräsern wandere ich versinkend.
Am Seeufer starke Winde wehen,
Störche sich gleitend hinbewegen,
die Nacht über ihnen ein Blitz erhellt,
ans Wasser hab mich weilend gesellt.
Die Landstraße hell im Laternenlicht,
Blindschleichen hinüber schlängeln sich,
die Berge ferner im Mondesschimmer,
geh ich dahin, schlicht unbekümmert.
Am Maulbeerenbaum ich mache Halt,
die braunen Trauben mich schon füllen bald,
an Häusern geht es hurtig vorbei
zurück in des Zimmers Einsiedelei.
Budapest, 2011-07-11
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Milla Barns).
Der Beitrag wurde von Milla Barns auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.08.2011.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
freemail.hu (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)