Markus Michael Kapp

Armageddon 2012

 
 
 
Amok der Himmelsscharen
 
Er wütend in die Menge schießt
und viel zu viel des Blut`s vergießt,
er sich mächtig weidet,
über das, was durch ihn erleidet.
Der Befehl für diese Tat,
in seinen Träumen vor langer Zeit schon zu ihm trat.
Geheisst der Menschen eitle Schau.
Jeder benimmt sich nur noch wie ein Pfau.
Hat ihm vorher schon den Respekt genommen,
er sieht nur Blut, das ist geronnen.
In diesem nächtlichen Erschaudern
hört er auf, mit sich zu zaudern.
Dunkelheit ihn umgibt,
bevor das Licht ihn doch nun liebt.
Ein mächt´ger Engel ward gesandt,
dessen Auftrag ist verbranntes Land,
der den Weg in seine Seele fand.
Ein Erzengel ihm verkündet,
was ihn nun für immer bindet.
Gottes Befehl er müsse nun befolgen ohne Schuld,
damit dem göttlichen Vater er zeigt seine Huld.
Er müsse ein Zeichen setzen,
das seine grausame Wirkung wird nicht verfehlen
und Unschuldigen das Leben stehlen.
Doch dies ist nur als Warnung zu verstehen,
für Dinge, die nächstes Jahr geschehen.
Der Mensch soll sich mit dem Schmerz nun konfrontieren,
der unterscheidet ihn von allen Tieren.
Er soll eine Ahnung des größten Leids erfahren,
im Hier und Heut, das beendet seine Freud.
Der Aufschrei soll die Welt erschüttern,
treffen die Herzen von vielen Müttern.
Die Menschen sollen sich erinnern,
dass schon in Sodom und Gomorra hörte man ihr Wimmern,
als es geschah, vor vielen, vielen hundert Jahr.
Siebenundsiebzig ist einer des Erzengels mächt´ger Namen,
der grausam führt die Unschuldigen zu ihren Ahnen.
Wenn sie aus freien Stücken seinen Namen erkennen,
wird die Welt nächstes Jahr nicht brennen.
Drei mal wird er diese Zahl von Toten noch zu ihnen bringen
und möge es ihnen gelingen, das Unvorstellbare zu vollbringen.
Kehren sie zurück in den Schoß des Vaters, an einem heil´gen Ort,
tragen sie damit das Unglück des nächsten Jahres fort.
Aus tiefstem Schmerzen müssen sie in sich gehen,
um den Willen des Vaters zu verstehen.
Dann können sie ihn nennen, durch das Herz verkennen,
den Namen seines mächtigen Krieger des Lichts,
der nach der Tat verschwindet dort im Nichts.
Er, der Attentäter den Willen höherer Mächte nur befolgt.
Das Ereignis auf Papyros dort gerollt,
an diesem schicksalhaften Tag,
danach ihn nie ein Mensch mehr mag.
Nach der Tat wird er die Schuld nicht kennen,
denn er wollte die Welt nur warnen vor dem Brennen.
Sein Ich nun für das Wohl der Menschheit leidet.
Es gibt wohl keinen, der ihn darum nun beneidet.
Begreift, dass unter höherem Willen er gehandelt,
damit die Warnung auf der Welt nun wandelt.
Des Menschen ungläubiges Handeln,
der Versuch, es im letzten Moment noch umzuwandeln.


 
 
 
Armageddon 2012
 
Dunkle Wolken ziehen über die Felder der Macht,
getrieben durch den Wind der Nacht.
Kein Mensch mehr gibt nun Acht auf die Symbole seines Lebens,
versucht hat er Sie zu halten - vergebens.
Mit der Dunkelheit brach ein göttlich Feuer,
das keinem Mensch war je geheuer.
Das Gebrüll der Panzerdivisionen,
bestätigt den Schrecken der Visionen.
Seine Frau, sein Kind,
hinfortgetragen durch den mächtigen Wind.
Ein Tornado sein Haus ergriff,
die Grundmauern erkennt er nur als Riff.
Voll Angst und Pein,
fühlt er sich ganz allein.
Dunkles Grollen über ihm läßt ihn erschrecken in der Nacht,
die so viel grausames für ihn gemacht.
Die Reiter der Apokalypse kehren heim,
zu vernichten alles sein,
Armageddon wird nun vom Himmel regnen,
gebracht auf allen Ebenen.
Auf mächt´gen Rossen,
sie steigen von den Himmelssprossen.
Unwirklich ihr Anblick scheint,
bei ihrem Anblick die ganze Welt wohl weint.
Unaufhaltsam nähern sie sich der Frucht der Erde,
auf das mit Macht sie werde.
Durch ihre Kraft dahingerafft,
sie den Anfang allen Endes schafft.
Mit Schauer er erkennt,
den Anfang der die Welt verbrennt.
Als dunkle Schatten sie sich auf den Weg dort machen,
sofort erstirbt jedes Lachen.
Denn hinter ihnen weht die Spur des Todes,
wie damals auf den Feldern des Herodes.
Der erste Reiter springt von seinem Ross,
stoppt den tödlichen Tross.
Wie Schatten stehen sie in Reih und Glied nicht weit von ihm,
würden sie doch weiter zieh´n.
Ein Kreis sie bilden nun geschwind,
es kommt auf ein dunkler Wind.
Schwerter blitzen in der Nacht,
die demonstrieren ihre Macht.
Tief werden sie in das Erdreich hineingestoßen,
auf der Erde verwelken alle Rosen.
Erneut werden sie zusammengeführt,
alles Metall sich laut berührt.
Nochmal ein Stoß in die tiefe der Erde,
hinab fallen tot ihre Pferde.
Alle Tiere sterben in dieser Stunde,
prophezeit in der Heiligen Schriften Kunde.
Alle sieben heben nun die Schwerter zu einem Stern,
alle Bäume sterben nah und fern.
Erneut in die Erd´ gestochen sind die Schwerter der Vernichtung,
es ist wahr, ist keine Dichtung.
Erdbeben verbreiten sich über die Welt,
jedes Haus und Hof zerschellt.
Menschen rennen wie gehetzte Tiere durch die Nacht,
verstehend daß das Ende ihnen nun gebracht.
Gegen den Himmel strecken die Recken ihre Schwerter der Macht,
Feuer vom Himmel erleuchtet die Nacht.
Verbrennt die Erde und das Korn,
das also ist er, Gottes Zorn!
Die Angst greift um sich in dieser grausamen Nacht,
der Mensch verliert seine ganze Macht.
Milliarden dieses Unglück nun erleben,
denn nach der Feuersbrunst folgt nun ein Beben.
Ein Grollen, das die Welt noch nie gehört,
die Ohren der Engel nun betört.
Und wieder stoßen die Schwerter in das Erdreich nieder,
dunkel ertönen der Engel Lieder.
Der Himmel öffnet seine Schleussen in dieser Nacht,
die Welt ertrinkt im Regen in dieser Schlacht.
Doch alle sind noch nicht vernichtet,
die Schwerter werden erneut ´gen Himmel dort gerichtet.
Blitze zucken in der Nacht bis ans Ende unsrer Welt,
das ist es wohl was Gott in dieser Nacht gefällt.
Keiner kann den Blitzen dort entkommen,
ist alles Leben nun zerronnen.
Nein, ein letztes mal die Krieger des Todes rammen ihre Schwerter in die Tiefe unseres Planeten bis er zerbricht,
dies auch das Ende für das Licht.
Das strahlte einst über unsere schöne Welt,
die nun in der Dunkelheit zerfällt.
Die Apokalypse ist vollendet.
Kein Engel mehr da, der die Menschen blendet.
Wie in Zeitlupe der Planet zerfällt,
es gibt sie nicht mehr, unsre Welt.
Doch da ein Leuchten in der Dunkelheit des Nichts,
vereint sich alle Energie des Lichts.
Bruder und Schwester sind wieder vereint auf dem Weg zu ihrem Bruder,
damit er nicht mehr läuft so aus dem Ruder.
Sie kehren zurück an den Platz ohne Zeit,
der Weg dorthin, wirklich sehr weit.
Durch die Seelen der Menschen inspiriert,
wird Frieden mit dem Bruder initiiert.
Erneut wird eine Welt geschaffen,
die trennt den Menschen von den Affen.
Sie wird das Paradies nun sein,
denn keiner mehr ist dort gemein.
Die Liebe dort nur regiert,
Schönheit nie ihren Platz verliert.
Das Leben dort ist ewiglich,
nur Glück beherrscht das Land für Dich und Mich.
Drei mächtige Götter wirken an diesem Platz wo herrscht der Friede,
endlich Platz nur für die Liebe. 

 

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Markus Michael Kapp).
Der Beitrag wurde von Markus Michael Kapp auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.08.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  • Autorensteckbrief
  • markuskappyahoo.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)

  Markus Michael Kapp als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

The power of butterflies - Geschichten und Gedichte zum Thema Liebe von Jürgen Berndt-Lüders



Die Kraft der Liebe führt und verführt uns ein Leben lang. Der Autor schwelgt in Empathie.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Mythologie" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Markus Michael Kapp

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Gedichte zur Zeitgeschichte von Markus Michael Kapp (Nachdenkliches)
Verlockung von Rainer Tiemann (Mythologie)
Fehltritt von Rainer Tiemann (Leidenschaft)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen