M@rioSkript

Ode an Zugang zu Zimmer 12

Ich komme mir
Beobachtet vor
Der feine Herr tritt heraus
Aus Zimmer 12.
 
Er geht hinein
In das verborgene  Zimmer
In dem ich meine Gefährtin
Vermute.
 
Die giftgrünen Stühle
Im hellen Raum
Meine Frau mit dem roten Haar
Eine Farbenpracht.
 
In den sterilen Räumen
Hier vor Zimmer 12
Ein Zugang
Der ein Geheimnis bleiben wird.
 
Ich denke nur
Die zugehörige Erlaubnis
Geprägte haben
Hier Zutritt.
 
Deshalb haben wir
Keine Identität
Zum Passieren, Erkunden
Wissen darüber.
 
Wenn du auf diesem
Grünen Stuhl
Sitzt, die Freiheit suchst & wartest, dich windest
Wegen hartem Material.
 
& harten Rückenschmerzen, eine Volkskrankheit
Steril die Fingernägel, eine Frauensache
Gestern geschnitten, sie liegen auf dem Boden
Betrachtet bevor.

 


Du bist nun diese neue Zeile
Schreibst & wartest
Vor Zimmer 12
Er geht hinein.
 
In seiner Einbildung
& Vorstellung vor, die sie hier
veranstalten & vermuten
ermutmaßen, alltäglich.
 
Dies müssen sie tun
Im Wohlhaben der Menschen
Jener Menschenleben
Die nicht wissen.
 
Wie ihr Körper funktioniert
Diese Körpermaschine
Welche funktioniert
Welche falsch funktioniert.
 
Dessen Körpermaschine
Hat & wartet
Hier, im hellen Raum
Vor Zimmer 12.
 
In diesen sterilen Räumen
Hier vor Zimmer 12
Ein Zugang
Der geheimnisvoll bleiben wird.
 
Ich denke nur
Die zugehörige Erlaubnis
Geprägte
Haben hier keinen Zutritt.
 
Dessen Körpermaschine
Hat & wartet
Hier, im hellen Raum
Vor Zimmer 12.

Aus Band 6 - ... Rausch (Pass auf, mein Freund!) -
© M@rioSkript / Mario Schubbach
M@rioSkript, Anmerkung zum Gedicht

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