Roland Drinhaus

Pommesgedanken






Als ich klein war wollt' ich wissen, wie ne Pommes eckig wird
und wie man sie mit viel Mayo, möglichst schnell zum Munde führt.
Gut gelingen sollt' es nicht, so schlachtfeldgleich die Essenstätte,
was nicht auffiel, denn Erwachsne, rauchten danach Zigarette.

Jahre später in der Jugend, war das Thema frittenfett,
weil man seine lieben Pommes, gerne dunkelbräunlich hätt.
Unwissend, dass alte Fette, dies recht gut gelingen lassen,
wollte ich mich nicht so gerne, mit den Kalorien befassen.

Später hörte man von Kranken, die sehr schnell zu dick geworden,
dass die Fette in den Bluten, rücksichtslos das Herz ermorden.
Die Portionen wurden kleiner, selten aß man noch die großen
und ich wurde variabler, nicht mehr Mayo, sondern Saucen.

Ich entdeckte neue Welten, Quark, Salate, Cerealien,
Pommesbude hiess Mac Donald`s, auf dem Burger Naturalien.
Gut versteckt war Mayonaise, zwischen rohen Zwiebelringen,
man sah Kinder die zur Mahlzeit, gleichfalls auch zum spielen gingen.

Heutzutage ist das Essen, vielfach eine Wissenschaft;
Weg der Zutat auf den Teller, lückenlos ist kalt gemacht.
Mit Symbolen und Tabellen, wird mit Kilojoule erklärt,
dass Kartoffel vor dem Eckstoss, weltweit noch spazieren fährt.

Aber seltsam: Auch noch heute; grade dann wenn groß der Schmacht,
ist ne Pommesbude sichtbar; also rein, nicht nachgedacht.
Ungeachtet jeder Warnung, ist das Essen Lebensmitte
und ich rufe übern Tresen: "Eine Pommes Mayo bitte."







Anmerkung: Ist auf mich bezogen nicht sehr authentisch; ich esse noch immer gern Pommes Mayo, aber nur
selten. Und in der Jugend war ich nicht der beschriebene Pommes-Freak  Trotzdem weiss ich wie viele es allgemein
so halten....... guten Hunger allerseits.

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Roland Drinhaus).
Der Beitrag wurde von Roland Drinhaus auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.09.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Adina - Mein Freund, der Baum von Margit Marion Mädel



Diese Geschichte erzählt von einem kleinem Mädchen, welches durch ihre Ängste eine ganze Stadt bewegen kann, um Schäden an der Natur, die von Menschen verursacht wurden, wieder gut zu machen.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (8)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Alltag" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Roland Drinhaus

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Unerledigtes von Roland Drinhaus (Aphorismen)
Minutengedicht von Heino Suess (Alltag)
Die Muse ... von Klaus Heinzl (Erfahrungen)