August Sonnenfisch

Der Tango von Buenos Aires


 

Der Tango von Buenos Aires


Schauen, dem Ganzen lauschen
mit Leib und Seele und Sinn.
Sich trauen:
mir und dir trauen!

Geistgegenwärtig sein aus

dem Magier in dir,
aus dem feurigen Weib,
aus dem göttlichen Kind,
aus den inneren Musen des Tanzes,
aus deinem tastenden Gesicht:

Alles ist willkommen,
alles ist gut,
alles in werdendem Werden:
Fehltritte und Schritte,
Misstöne und Töne,
Kopfgeburten und Katharsis,
Narziß und Kommunion!

Alles ist gut, wenn ich
 aufmerksam bin,
wach, geistgegenwärtig -
gleich einem Engel.

Dann geschieht
der Tango von Buenos Aires
in dir und in mir.






(c)  August Sonnenfisch, 23. Juli 2004 ff

* Im Stuttgarter TANGO OCHO bei Leonardo Anastassiades.


** Der Begriff des TASTENDEN GESICHTS stammt aus
Goethes "Faust 1" (Verse 4066 ff):
     "Siehst du die Schnecke da? Sie kommt herangekrochen; mit ihrem
     tastenden Gesicht hat sie mir schon was abgerochen!"


*** TERPSÍCHORE und ERÁTO sind nach Hesiod (753-680) die MUSEN DES TANZES
(wie auch die der Chrolyrik bzw. der Liebeslyrik und des Gesangs).
.......................................................................


Zum Tangotanz siehe auch das Sonnenfisch-Gedicht
"Der Tango vom Rio de la Plata".
   


 

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