Elke Pfeiffer

Sternenblumen


Weiße
Blüten schimmern wie Sterne in dieser mondbeglänzten Nacht
Das
Land schlummert selbstvergessen und müde,
Wind streift durch die
Bäume sanft
Die Glocke schlägt nun Mitternacht und mahnt zur
stillen Stund`
nur die Nachtigal mit Würde, tut ihre Liedlein
kund
Die Leut` erträumen einen Morgen, des Wunsches Saat´es
erblüht des Nachts

Träumen die Armen von Wohlstand, Eltern
von einer Erd` auf der jedes Kinderherz lacht
Soldaten von
Büchern in der nur Zeiten des Friedens geschrieben stehen,
Reiche
von Zufriedenheit, Liebende von ihrem nächsten Wiedersehen
Einsame
von Gesellschaft, Kinder vom großen Glück
Gekerkerte von der
Freiheit, Trauernde wünschen sich die Vergangenheit zurück

Während
jeder Traum wie eine Note gegen Himmel steigt, erklingt
Tanzen die
Elfen ihre Reigen, zu den Liedern die man nur in der Nacht
vernimmt
Alle Wesen aus der Zauberwelt haben Feuer entfacht,
der
Nektar aus den Sternenblüten verleiht ihnen Stärke und Macht
und
sie tanzen
tanzen
tanzen
an
vergessenen Stätten
halten über den Ruhenden wacht

Der
Zauber dieser Nacht wiegt alle noch sanft in seinen Armen,
als
der Gesang eines Vögleins die Dunkelheit erhellt

Geliebter
Traum nun muss ich scheiden,

bis der Schleier der Dämmerung
erneut über das Tageslicht fällt  

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.10.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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