Klaus Lutz

Namen

 


Ich habe den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen.
Und mir so überlegt:
„Wie finde ich den wahren Namen der Welt?“
Und ich sagte mir: "Spiele einfach mal so rum!"
Mit den Gedanken von Dir! Mit den Träumen von Dir!
Mit der Phantasie von Dir!
Und ich dachte mir:
„Denke Dir alle Soldaten auf der Welt weg!“
Und ich dachte mir:
„Denke Dir alle Reichen auf der Welt weg!“
Und ich dachte mir:
„Denke Dir alle Macht auf dieser Welt weg!“
Und dann glaube an etwas.
An einen Gott! An die Liebe! An das Leben!
Und dann findest Du Ihn vielleicht:
"Den wahren Namen der Welt!"

Ich habe den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen.
Und so nachgedacht:
„Wie finde ich den wahren Namen des Menschen?“
Und ich sagte mir: „Spiele einfach mal so rum!"
Mit dem Denken von Dir! Mit den Träumen von
Dir! Mit dem Wissen von Dir!
Und ich dachte mir:
„Denke Dir das Wort ICH weg.
Und ich dachte mir: „
Denke Dir allen Neid weg!“
Und ich dachte mir:
„Denke Dir allen Fanatismus weg!“
Und dann sieh Dir die Welt an.
Mit ihren Wäldern. Mit ihren Flüssen. Mit Ihren Bergen.
Und dann findest Du Ihn vielleicht:
"Den wahren Namen des Menschen!"

Ich habe den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen.
Und mir so überlegt:
"Wer bin ich? Was will ich? Was ist mein Ziel?"
Und ich sagte mir: "Spiele einfach mal so rum!“
Mit den Ideen von Dir! Mit den Plänen
von Dir! Mit den Hoffnungen von Dir!"
Und ich dachte mir:
„Rede mehr mit den Menschen.
Und ich dachte mir:
Interessiere Dich mehr für das Leben.
Und ich dachte mir:
"Sieh was um Dich her geschieht!"
Und dann sehe Dir Dein Leben genau an.
Mit dem was Du hast. Mit dem was für Dich zählt.
Mit dem was Du Dir so wünschst.
Und dann weißt Du es vielleicht:
"Wer oder was Du wirklich bist!"

 

Um 1:48 Uhr zuerst hier veröffentlicht!

Etwas ist zu ende. Das Jonglieren mit den Tagen. Das Jonglieren mit Menschen. Das Jonglieren mit Träumen. Das Leben zeigt jetzt mehr. So, wie viel mehr es sein kann als ein Spiel. Es ist der Blick mit anderen Augen. Das Wissen ich sehe nun die Welt. Ich kenne die Schatten. Ich kenne das Licht. Nach allem was ich weiß. Nach allem was ich erfahren habe an Schlechtem. Nach allem was ich gesehen habe an Schlechtem. Ich kenne den Mensch. Ich weiß was die Welt ist. Ich weiß was der Mensch ist. Ich weiß was das Leben ist. Und ich weiß etwas von der Liebe, mit dem das alles einen Sinn hat! Ich beginne wieder von vorn. Ich stehe wieder am Anfang! K. LutzKlaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.10.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Der Weg eines ausgesiedelten Lehrerehepaars führte ab 1977 über Höhen und Tiefen. Die Erziehungsmethoden aus Ost und West prallten manchmal wie Feuer und Wasser aufeinander, und gaben uns Recht,dass ein Umdenken im Sinne einer Verbindung von positiven Elementen aus den beiden Schulsystemen aus West und Ost,erfolgen musste.Siehe Kindertagesstädten,ein entschlossenes Durchgreifen bei Jugendlichen, ohne Verletzung der Schülerwürde.Ein Geschichtsabriss aus der Sicht eines Volkskundlers.

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