Paul Rudolf Uhl

Herbstblatt

 angelehnt an ein altbayrisches Volkslied:
 

Heut Nacht, da fiel vom Apfelbaum
das letzte Blatt, ganz sanft und still…
Ich lieg ja nächtens  tief im Traum,
bemerk´s  nicht (auch, weil ich nicht will)…
 
So sang - und klanglos ging es hin –
kein Abschied – unspektakulär…
Da kommt es mir so in den Sinn,
ob mir das Blatt beleidigt wär?
 
Doch dann – das hätt´ ja  keinen Sinn –
springt mir Erkenntnis ins Gesicht,
dass unbemerkt – oft mittendrin –
der Lebensfaden einfach bricht…
 
Wir Menschen hängen auch und doch
am Faden – unser Leben flieht
oft schnell. Ich frag mich, wer wohl noch
das neue, grüne Blatt dann sieht

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