Paul Rudolf Uhl

Der Dichter

 

        angeregt von Ch. Morgenstern: 
 
 
Mi´m  langa Gwand kimmt ea daher,
de Fiaß in Anapaestn,
da Gürtl voi Sonette schwer,
am Kopf an Vers, an größtn…
 
Terzina schlinga se um`n  Hois
(de ham sein Jambus gfressn),
de Krongweitn  is jednfois
ganz gwieß mi´m Versmaß gmessn!
 
Trochäisch tropft wos aus de Augn,
ois Bruin*: Alexandrina…
Er konn vor Stoiz goar nimma schaun !
Sei Herz: a Schreibmaschina…
 
Und in da linkn Hand hat der
an Hexameta gwieß !
Sei Esel schreit eahm hintaher,
dass er ganz gwöhnlich is…


Da Draam**
 
Gestan bin i mit da Bruin
vorm Fernseha eigschlaffa…
Des dua i iatz öftas, weil
i Di dann bessa sehg,
wann i vo Dir draam…

 
*  Brille    **Traum          

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