Heidi Schmitt-Lermann

DIE WINTERFEE

             

 






In einem fern, geheimen Land
lebt  verwunschen im hohen Norden,
als Winterfee ist sie hier bekannt.
Sie bläst das Eis hin zu den Fjorden.
 
Sie fühlt sich in allen Wäldern wohl,
nur winterlich muss es schon sein.
So wie an Nordens großem Pol,
da wohnt sie mit ihren Elfen fein.
 
Im Frühling verliert sie ihre Krone
und muss sie jetzt zurück erringen.
Die Tropfen in der Regenzone
lassen die Bäume leis’ erklingen.
 
Sie wandelt sie in Diamanten,
mit Sternenstaub und Feenglanz.
Die Winterkrone, wie wir sie nannten,
erhebt sie zur Königin jetzt ganz.
 
Der Winter ist jetzt bizarr bereit.
Es schneit auch hoch vom Himmel her
und alles versinkt im weißen Kleid,
im  Winterfrost und Flockenheer.
 
Zur Dämmerung kann man sie sehen,
Die Wintergeister grau im Ton.
Aus kahlen Büschen schweben Feen
und die Nebeltöchter tanzen schon.
 
Glitzernd liegt jetzt die Welt im Schnee.
Die Winterfee ihr Zepter schwingt.
Verzaubert den Wald mit Hirsch und Reh. 
Von fern die Weihnachtsglocke klingt.
 
 
 

  
 

Es its nur der Versuch ein bisschen den Winter zu beschwören. lach.Heidi Schmitt-Lermann, Anmerkung zum Gedicht

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Heidi Schmitt-Lermann).
Der Beitrag wurde von Heidi Schmitt-Lermann auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.12.2011. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Urban Story: Japanische Kettengedichte, Haiku-Senryu, Haiku von Heike Gewi



Sprachtechniker Walter Mathois und Verskonstrukteurin Heike Gewi hämmern, klopfen ab, machen Licht in den Ecken des Vergessens, hängen Bilder neuer Momente in unser Bewusstsein, ohne einen Nagel zu verwenden. Auf Meditationsebene nickt Meister Bashô freundlich, Buddha lacht, der Affentempel steht und das Gnu tut verwundert. Doch der Mond schweigt. Sind Sie bereit mit Ihren Sinnen, Zeuge zu sein?

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (17)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Weihnachten" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Heidi Schmitt-Lermann

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

WINTERTANZ von Heidi Schmitt-Lermann (Phantasie)
Das Licht der Weihnacht von Michael Reißig (Weihnachten)
Spiegelprobe von Gabriela Erber (Nachdenkliches)