Werner Gschwandtner

Ode der Vernunft

Das zweite Fenster öffnet sich,
heute Abend schon.
Es rückt in greifbare Näh‘,
die Geburt von Gottes Sohn.
 
Draußen vor der Tür,
da ist es sehr kalt.
Und Lichter blitzen auf –
aus dem nahen Wald.
 
22 Tage noch,
bis das Christkind erwacht.
Alle fiebern hin,
zur Heil‘gen Nacht.
 
Komm reich den Nachbarn deine Hand,
zieh mit den Königen übers Land –
und schau wie der Stern das Bild erhellt.
 
Die Stund‘ sie rückt rasant näher,
das Herz wird zum heimlichen Späher –
Friede für unsere gequellte Welt.
 
Besinnlich ist die Zeit,
die Erlösung nicht mehr weit.
Im Herzen voller Freud‘!
 
Gedenke der Ankunft,
regieren soll Vernunft.
Stimmt mit ein ihr Leut‘!
 
Hört die Oder hier,
die Mär welche ich offerier‘.
Zum Guten soll es geh’n,
die Welt mit geöffneten Augen seh’n.
 
Denn es kommt einst der Punkt,
wo uns erwartet des Teufels Schlund –
Darum Gedenke dieser Zeit,
weit übers Jahr, bis in alle Ewigkeit!

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