Silvia Milbradt

Ich les` dich in den Schlaf...









…da ist der Nachtraum tief und weit geworden,
du bist erschöpft, so suchend ohne Rast,
da wurde die Geschichte längst im Herz geboren,
und bleibend ruhig, sei empfangend ohne Hast.
 
Zarte Silben die verheißen, doch entschieden
dich verführen, sanfte Worte flüstern, munkeln,
Sätze die versuchen zu umspülen, sind zufrieden,
streuen lichte Himmel, dir Kaskaden funkeln.
 
Freude soll vollkommen sich im Spüren,
durch den Körper fließen, warm und leis`,
deine Sonne sich im Sein berühren,
Goldstück tief in dir, vom Warten heiß.
 
Treu verfolgst du jenen Schimmer,
der des Nachts besteigt die Himmelsleiter,
Sand ersetzt durch golden Flimmer
und ich lesend, immer weiter.
 
Werd` zur Choreografin deiner Nacht,
hab` die Seidenkissen aufgeschüttelt,
eingenäht den schönsten Stern, dir süße Pracht
und den Zauberhut mit Wünschen durchgerüttelt.
 
Schlafend du,
lächelst selig,
scheint fast heiter
und ich lese, nur für dich,
immer weiter,
weiter… 


(c) Silvia Milbradt   12/2011

 

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