Paul Rudolf Uhl

Nacht und Nebel

 

Ich hab da ein gewisses Reimschema im Kopfe (unten
farbig), das ich so harmonisch finde. Aber es ist ziemlich
schwer, mit solchen Reimfolgen eine halbwegs
vernünftige, sinnvolle Erzählung hinzukriegen… Versuch:
 
 
Der Nebel zieht ins Dorf – fatal,  
und die Moral der Angst bringt Wehen.
Zu sehen ist fast nichts, zumal     
wir trunken sind, vor Furcht vergehen
 
Am Boden raschelt totes Laub.
Die Füße: taub und ohne Schuhe
Die Ruhe – unheimlich… Und Raub
befürchten wir: Tot in der Truhe,
 
gemeuchelt und im kühlen Grab,
das Heim weitab… – Doch er soll leben,
den neben mir im Dunst ich hab,
der Freund  (es wurd` gestritten eben)…
 
Ein Windstoß, stark - und es entflieht
der Dunst und zieht hinfort in Eile
Ne Weileer stimmt an ein Lied:
Wir sind in unsrer Straßenzeile!


Ich bitte die Kollegen, welche die Metrik beherrschen und/oder pflegen, mir mit Ratschlag
zur Seite zustehen und/oder diese Art der Dichtkunst auch zu probieren. Wie nennt man so ein Reimschema denn?

L.G. Euer Paule
 

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