Ramona Kirchmaier
Unvergessen
Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit
trägst du auch heut dein weißes Kleid.
Und dein lächelndes Gesicht
sagt immer nur: Vergiss mich nicht!
Wie könnte ich es je vergessen,
die schöne Zeit, die wir besessen.
Es sind ja mehr als 20 Jahre,
die tief im Herzen ich bewahre.
Mehr als vier Jahre bist du fort
und wieder such ich jenen Ort,
jenseits von Traum und Wirklichkeit,
entschwunden zwischen Raum und Zeit.
Das Grab, es ist so kalt und weiß
und dieser Ort so traurig leis.
Ich lausche still und hoffe nur,
ich finde deiner Seele Spur.
Wie immer brennen viele Kerzen
Löcher ins Weiß und in die Herzen.
Und eine Rose, rot wie Blut
auf deinem weißen Kleide ruht.
Ich spüre die Vergänglichkeit
und weiß, es ist geliehene Zeit
bis hin zur andren Dimension
im irgendwo, wer weiß das schon.
@ Ramona K.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.12.2011.
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