Larissa Lamadé
Stillstand
Du gehst nicht voran und nicht zurück,
stehen bleibst du in diesem Nebel,
der dich festhält und fesselt
in deiner endlosen Agonie,
die du Leben nennst.
Ich reiche dir die Hand,
doch du stößt sie weg von dir
wie einen giftigen Granatapfel.
Sag mir doch warum?
Du hältst still und bist wie stumm.
Ich kann dich nicht bewegen,
denn ich bin so machtlos ohne dich,
aber du hältst alle Macht in Händen,
doch lässt sie achtlos verkommen.
Wie von Medusas Blick getroffen,
erstarrst du zu Stein und scheinst
schon verloren an die Dunkelheit.
Nur du kannst dich aus deinem Schmerz befreien,
so spinnst du deinen eigenen Schicksalsfaden.
Hoffend warte ich auf eine Regung, einen Laut,
wird es geschehen, wirst du wieder atmen
oder für immer schweigen ?
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Larissa Lamadé).
Der Beitrag wurde von Larissa Lamadé auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.12.2011.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
