Roland Drinhaus

Mein stilles Weihnachten




*
Vergessen sind Kälte und Fröste,
wenn ich vor dem Rechner grad sitz;
die Schneeflocken draussen sind Gäste,
die Heizung, sie wärmt und ich schwitz.

Ich denke an Leben und Freunde,
auch daran wie`s früher mal war,
die Stille die ich nicht versäume,
gibt Ruhe und Frieden ist nah.

Die Dunkelheit draussen kommt näher,
doch Lichter durchbrechen das grau;
die Sterne und Kerzen sind zäher,
die Finsterniss weiss es genau.

Sie weicht diesen hell-schönen Strahlen,
die warm reflektieren im Schnee,
kein Künstler kann das schöner malen,
als das, was ich draussen jetzt seh' .

So träum' ich ein Märchen der Weihnacht,
die Darsteller sind wohlbekannt,
Gedanken die gut sind, sind Heimat,
der Winter, ein friedliches Land.

Das was ich hier unbeschwert schreibe,
kann jeder der sieht auch verstehn;
nichts böses rückt mir jetzt zu Leibe,
ich weiss nur, das Leben ist schön.

Bewusstsein ist Leben der Sinne,
ich freu mich, der Heiland ist da
und ehrfurchtsvoll halte ich inne,
für alles was kommt und was war.


*





Ich wünsche allen Lesern ein friedvolles, besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest.


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