Manfred H. Freude

KUSCHELWEIHNACHT

Dreimal Piano, ganz sanft und ganz leise
erklingt die stille, die heilige Nacht.

Leise, ganz leise fällt eine Schneeflocke
zur Erde, auf das samtweiche, rote Gewand
des Weihnachtsmanns

Noch streicht er über seinen gepflegten Bart
um dann sanft die Türglocke zu ziehen.

Die Kinder jauchzen, „das Christkind.“
Die Tür öffnet sich einen Spalt: und das
goldene Licht der Weihnachtsdekorationen
küsst für einen Augenschlag das Wintermärchen.

Ho – Ho- Ho. Die Backen der Kinder, ein Mädchen und ein Junge,
sind rot, wie das Gewand des Weihnachtsmanns.
Die Eltern halten ihre Hände auf den Schultern der Kinder.
Mit strahlenden Augen begrüßen sie den Weihnachtsmann.

Am Tannenbaum flackern die Kerzen vom Hauch des Windes,
denn die Engel sind mit dem Weihnachtsmann angekommen.
Heute, wo der Erlöser geboren, heute ist Frieden in diesem Haus.

Das Feuer flackert im Kamin, der Duft von gebratenen Äpfeln,
von Aachener Printen, von Spekulatius und Lebkuchen.
Die Kinder holen ihre Blockflöten und spielen
„Alle Jahre wieder“, nur dieses eine Lied, denn das haben sie
besonders für den Weihnachtsmann geübt.

Der Weihnachtsmann bleibt zum Festmahl und man
sitzt noch lange am Kamin, erzählt Geschichten und liest,
bis der Weihnachtsmann eingeschlummert ist.

- Er hatte leider den letzten Schlitten verpasst. –




Manfred H. Freude 12.12.2003

Ein geruhsames, friedliches und gemütliches Weihnachtsfest wünsche ich allen e-stories Lesern/innen und Autoren/innen
und daran denken, auch fürs nächste Jahr:
wie im Gedicht (gelesen?) NNICHT DEN SCHLITTEN VERPASSEN! Frohe Weihnacht, Manfred
Manfred H. Freude, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.12.2003. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Manfred H. Freude:

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FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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