Heidi Schmitt-Lermann

WINTERFREUDEN - KINDERLAND

          
 






Leise schweben Flocken hernieder.
Ich blick’ zum grauen  Himmel hinauf.
Sie fallen stets und immer wieder.
Mit der Zunge fang ich sie auf.
 
Wir stehen da mit unserem Schlitten.
Ganz gedämpft wird’s um uns her.
Die Flocken sinken, ich inmitten,
zieht mich hinauf zum Himmel sehr.
 
Doch soweit kommt es dann schon nicht.
Geschwister wollen rodeln geh’n.
Sie zieh’n mich mit, den kleinen Wicht.
Ach, ist der Winter herrlich schön.
 
Im Englischen Garten kann man fahren
die großen Hügel rauf und runter.
And’re Kinder, schon in Scharen
rodeln freudig, laut und munter.
 
Über den Rand, ab geht die Post,
die Kufen über Schnee und Eis.
Es zischt der Wind, es knarrt der Frost.
Hinauf wieder zieh’n, da wird’s schon heiß.
 
Dort wollen sie eine Schanze bauen.
Schneidige Schifahrer setzen über.
Plumps, da  hat es ihn hingehauen,
auf’s werte Teil mit Nasenstüber.
 
Schon dunkelnd, sind wir dann gezogen,
den langen Weg zum warmen Heim.
Der Winter war schön, ganz ungelogen,
doch gefroren haben wir ungemein.

 
 

Weil es bei uns keinen Winter gibt, habe ich auf die
Kinderzeit zurückgeriffen. Weil ich das so oft tue,
könnte man vielleicht annehmen, dass ich nur in der
Vergangenheit lebe. In der Tat blicke ich gerne zurück.
Aber mein Leben heute entgeht mir nicht, dazu bin ich
viel zu wach und ich lebe auch heute gern.

 

 

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