Ingrid E. Patrick

Jugendkriminalität - Jugendliche Gewalt


Es wird getreten und geschlagen.
Jugendliche, die Aggressionen in sich tragen,
lassen das an anderen Menschen aus,
weil die Wärme fehlt im eigenen Haus.

Sie fühlen sich allein gelassen,
weil die Eltern sich befassen
nur mit ihren eigenen Problemen.
Und nicht sehen, dass sich Kinder sehnen
nach Aufmerksamkeit und Zusammenhalt.
Die Gefühle bleiben kalt.
Für Geborgenheit –
kein Empfinden, keine Zeit.

So tragen sie die Kälte mit hinaus,
lassen ihren Frust an Anderen aus.
Akzeptiert und stark in einer Gruppe
überfällt die ganze Truppe
einen Einzelnen - ohne jeden Anlass.
Einfach so – aus Spaß und Hass.

Was den Opfern dann passiert,
keinen Menschen interessiert.
Dass auch sie Familie haben,
denen diese Taten schaden,
kümmert weder Eltern noch die Täter.
Taten werden abgestritten später.

Statt das Böse wieder gutzumachen,
werden Tatsachen verdreht.
So kann man über Opfer lachen,
zeigen, dass man hinter diesen Taten steht.
Es ist nicht anzunehmen,
dass sie Verantwortung übernehmen.
Anstatt Mitgefühl zu zeigen,
verstecken sich die Feigen.

Für die Täter wird getan,
was man überhaupt tun kann.
Nur die Opfer sind vergessen,
haben keine zweite Chance besessen.

Ohne Konsequenzen werden Täter
zu den Kriminellen später.
Damit haben die Beteiligten ermöglicht,
dass die eigene Familie zerbricht.
Dann erst werden sie erfahren,
was sie Anderen hätten können ersparen.

So sieht das aus,
wenn Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzen
und ihren Kindern keine Grenzen setzen.
Weil sie selbst keine mehr kennen
und sich nur noch die Erzeuger nennen?
Das kommt dabei raus.

© Patty Patrick
Januar 2012
 

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