Marie-Theresa Gehrlein

Stille

Tropfen spiegeln glitzernd schwarzes Licht der Ewigkeit und zäh wie Brei
tropft der Sand der Zeit.
In innerlicher Gelassenheit
beschreite ich den Pfad der ewigen Unendlichkeit
und kleide mich in das Gewand der ständigen Erinnerungen.
Ein grelles Licht, dass Blätterdach durchbrechend,
erleuchtet manchmal meinen Weg.
Das murmeln des Windes
gebrochen von weinenden Menschen und lachenden Kindern.
Fast unsichtbar
die vorbeihuschenden Schatten spielender Tiere.
Sicher gehe ich den mit Scherben gelegten Weg entlang,
hin zu dem dunklen Ort am Ende der Welt.
Dort wo mein Geist umhüllt von dunkler Seide und mein Körper im stetigen Einklang sein wird.
Meine Seele soll frei von Schmerzen leben und sich in weiße Träume hüllen.
Aber vor mir noch der Pfad der ewigen Unendlichkeit,
gekleidet in das Gewand der ständigen Erinnerungen.

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