Martin Hron

Traurige Augen eines Hundes

Traurige Augen eines Hundes

Ich fühle mich so einsam,
ich fühle mich so schwach,
überall nur lästiger Lärm,
überall nur lästiger Krach.

Mein Herr mir fehlt deine Liebe,
deine streichende warme Hände,
lass mich sie spüren, lass mich sie fühlen,
alles ist so grau,weiß wie die Wände.

Ich war dir mein Herr immer treu,
war gehorsam und immer brav,
dann warum die Änderung, ist für mich neu?
Oh du weißt es nicht, wie schwer es mich traf.

Nun schickst du mich fort, einfach weg,
plötzlich brauchst du mich nicht mehr,
ich frage mich wohin führt jetzt mein Weg?
Meine Hundeaugen sind salzig wie das Meer.

Neue Wohnung, plötzlich wurde ich zur Last,
wo kein Platz für mich mehr ist,
jetzt bin ich abgeschoben in den „Knast“,
mein Herr warum du so zu mir bist?

Schnell ist ein Hund von seinem Herr vergessen,
schnell vergeht die menschliche Liebe,
meine Treue wurde nur kurz gemessen,
wo keine Liebe mehr ist, gibts keine Siege.

Der kalten Boden trinkt nun Salz aus meinen Augen,
doch ich verberge von dir den tiefen Schmerz,
der einer kann geben, der anderer nur rauben,
ich wähle lieber den Tod, das ist kein Scherz!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.01.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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