Michael Buck

Traumkissen - Kissentraum
















Manch´ Tage möcht´ ich nichts mehr wissen,
von wahren Dingen dieser Welt,
wär gern der Traum auf deinem Kissen,
der sich des Nachts zu dir gesellt.

Würd´ seelenruhig auf dich warten,
bis du zum Schlaf dich niederlegst,
um bald mit dir zum Mond zu starten,
wenn du Gedanken dafür hegst.

Ein Garten könnten wir erfinden,
mit Blumen duftend zart und mild,
an einen Baum ´ne Schaukel binden,
gäb so ein wunderschönes Bild.

Vielleicht wär sanftes Meeresrauschen,
oder das Lied des Wind´s dir hold,
dann würden wir´s zusammen lauschen,
die Zeit erschien uns wie aus Gold.

Obgleich wir dort auf jenen Reisen,
nichts bräuchten was nur wertvoll scheint,
es reicht die Sterne zu umkreisen,
solang uns dieser Traum vereint.

So Vieles gibt es zu entdecken,
das sich in dir lebendig hält,
und um dies Wissen zu erwecken,
flieg´ ich dich gern in seine Welt.

Und sollt´ der Morgen uns erreichen,
hab ich dich schon zurückgebracht,
dort darfst du sacht dem Schlaf entweichen,
mit Freude auf die nächste Nacht.

© MEB 2012







 






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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.01.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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