Silvia Milbradt

Rotbraune Schönheit








Offen, ziemlich kalt und leer,
Wintergrau mit Sturmeslast,
Blätter feucht im Hin und Her,
wechselt Blick in gleicher Hast.
 
In Bewegung auf dem Rasen,
Feuerschein, rotbrauner Flaum,
sieht so aus als würd‘  Es grasen,
hat Versteck hier nah am Zaun.
 
Blinzeln Knöpfe, lugt hervor,
Pfötchen tragen Nuss von A nach B,
wie ein Pinsel steht das Ohr,
Stiefelfell ziert auch den Zeh.
 
Und ich schaue endlos Spiel,
Wege scheinen haltlos eingefahren,
dunkle Erde, ach‘ es sammelt viel,
unter Tage schafft,  stappelt Barren.
 
Nun hat Es mich auch entdeckt,
lichterloh brennt braunes Schauen,
Schwanz geplustert, hoch gestreckt,
Aug‘ um Aug‘, kann es mir trauen?
 
„Liebes Hörnchen glaube mir,
ich tu‘ nichts, ich wohne hier,
morgen schenk` ich Futter, fette Gaben
und ne`n  Namen sollst du auch noch haben“.

 
©Silvia Milbradt                                1/2012
  

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.01.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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